Im Internet kursieren die interessantesten Methoden, die Größe von Fingern zu messen. Da wird mit Papierstreifen gearbeitet, oder manche empfehlen, eine Schnur um den Finger zu wickeln. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie es richtig geht. Muster-Ringe sind dabei die beste Methode.

Profis messen die Ringgröße mit Muster-Ringen. Das sind nicht die sogenannten „Ringspiele“, bei denen sich Ringe unterschiedlicher Größe auf einer Art Schlüsselbund befinden. Nein, Proberinge sind richtige Ringe, in Breite und Form wie Trauringe, die es in allen Größen gibt.

Denn gerade ein Ehering muss exakt passen, besonders wenn er aus Gold oder Platin ist. Dabei gibt es es folgende Regeln:

  • Bei Trauringen musst man den Umfang der Innenseite des Ringes (Innenumfang), nicht den Durchmesser. Durchmesser-Größen sind zu ungenau.
  • Je breiter der Ring, desto weiter kann er sein. Breite Ringe haften stärker am Finger, als schmale.
  • Je schwerer der Ring, desto enger muss er sitzen. Denn schwere Ringe können sonst vom Finger gleiten.
  • Je stärker die Innenwölbung eines Ringes, desto enger muss der Ring sitzten. Denn ist der Ring innen rund, gleitet er besser am Finger.

Sie sehen, irgendwelche Methoden wie Fäden abschneiden etc. führen zu nichts. Auch mit Ringen zu arbeiten, die man bereits hat, ist riskant, denn wer sagt denn, dass diese Ringe wirklich perfekt angepasst sind.

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